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Betrifft: Der Sturz - Honeckers Ende

Am Montag hat die ARD eine uerst sehenswerte Dokumentation gesendet. Margot Honecker, die Frau von Erich Honecker, dem ehemaligen Generalsekretr der DDR, gibt darin ihr erstes Interview seit Jahren. Dieses Interview wird mit Hintergrundinformationen ber die Geschichte und das Ende der DDR unterfttert und es werden Meinungen anderer Zeitgenossen gegengeschnitten, so dass die uerungen von Frau Honecker - m. M. n. zu Recht - kritisch beleuchtet werden.
Leider habe ich den Film nicht mehr in der ARD-Mediathek gefunden, aber im Internet geht ja bekanntlich nichts verloren, weshalb ich auf youtube gesucht und gefunden habe:



Man kann sicher viel zu dem Film anmerken, sich ber die Verbohrtheit der Interviewpartnerin aufregen, was z.B auf youtube chon sehr ausgiebig gemacht wird, sich als Laie fragen, ob es ein paar Punkte gibt, in denen sie recht hat (Ob die DDR-Fhrung sich nicht den Honeckers gegenber fahrlssig verhalten hat) und so weiter.

Mir als angehender Psychologe ist besonders aufgefallen, wie oft sie etwas "nie persnlich genommen" hat. Die Absetzung ihres Mannes: Kein Verrat an ihnen, sondern am Volk der DDR.
Die Anklage wegen Hochverrats: Keine persnliche Sache, sondern ein politisches Manver.
Es ist seltsam, dass es anscheinend nichts gab, was die Honeckers nicht haben Voraussehen knnen. Das war eben alles Teil der "Konterrevolution".

Wenn man - neben dem Interview noch die Lebensumstnde des Paares in dieser Zeit - den Zusammenbruch ihres Lebenswerkes (wie grausam es auch war), die Haltlosigkeit und die dstere Zukunftsperspektive betrachtet; all dies mssen sie in dieser Zeit gesprt haben, kann man schwer glauben, dass es so unemotional und so klar durchdachte von statten gegangen sein soll. Natrlich werden die Honeckers in dieser Zeit Angst gehabt haben. Vielleicht hat Ihnen auch das Verstndnis fr die Ereignisse der Zeit gefehlt, fr die von ihnen so wahrgenommenen Undankbarkeit der Menschen. Die ihrer Meinung nach ungerechtfertigte Anklagen, zeitgleich die Krebserkrankung ihres Mannes, deretwegen er am Ende straffrei aus dem Prozess geht. Vielleicht auch noch Sorgen um die eigene Tochter, falls diese damals noch in der DDR war.

Und bei all diesen Problemen denken die Eheleute Honecker nur "Klar: Konterrevolution". Sehr Schade, dass hier nicht mehr ber die Gefhlswelt preisgegeben wurde. Das htte Frau Honecker sicher noch ein paar Sympathiepunkte gerettet, nachdem ihr Statement zu den Mauertoten sehr frh im Film gezeigt wird und so wenig Platz lsst, um sich nher auf die Person Margot Honecker einzulassen. Mglicherweise war das auch nie die Absicht der Dokumentation.

Erschreckend ist auch, dass Helmut Schmidt in den letzten Minuten des Filmes prophezeit, dass sich in 20 Jahren niemand mehr an Honecker und seine Taten erinnern wrde. So, als wolle man zu entgltigen Vernichtung alle Erinnerungen an Honecker aus der Geschichte tilgen...Ist eine Damnatio memoriae wirklich angemessen/notwendig/hilfreich?
4.4.12 18:22
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


lukrezia / Website (6.4.12 22:28)
Ich schauer seit einigen Jahren kein Fernsehen mehr, ja besitze nicht einmal ein Gert. Aber diese Dokumentation wollte ich mir dennoch nicht entgehen lassen, und habe sie mir im Internet angeschaut.

Mir persnlich ist aufgefallen dass sich keiner der Redner wirklich mit Ruhm bekleckert hat. Die Ausssagen von Margot Honecker haben die Dokumentation "angezogen", sie waren die grten Aufreger und haben sicher einige Leute zum Gucken und auch "Dranbleiben" bewegt.
Aber mir ist auch aufgefallen dass die anderen Redner (z.B. der Chef der DDR-Polizei) sich als "Wendehlse" zu erkennen gegeben haben. Die haben ziemlich offen darber gesprochen dass sie heute noch vor Honeckers gebuckelt haben und ein paar Tage spter als Wachen aufpassen mussten dass er sich blo nicht absetzt.
Zwischen Damals und Heute lagen fr diesen Mann nur wenige Tage, aber er scheint das ja sehr gut hinbekommen zu haben seine Meinung so schnell zu ndern und das mit seinem Gewissen zu vereinbaren.

Und Helmut Schmidt fand ich sehr sehr khl, vor allem auch in den Ausschnitten der damaligen Zeit, in denen er Honecker kaum eines Blickes wrdigt. Und das bei offiziellen Staatsbesuchen.

Diese Dokumentation war sehr interessant. Auch im Hinblick auf die Tatsache dass Margot Honecker nicht die geringste Schuld zu empfinden scheint. Die ist nach wie vor berzeugt von ihrer Sache und hat sich bei niemandem entschudigt. Wre sie keine Kommunistin sondern Demokratin (oder Verfolgte eines Systems gewesen) wrde man ihr Rckgrat attestieren. Aber als Exilantin eines kommunistischen Systems.....

lg

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